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Informationen und veröffentlichte Dokumentationen aus der katholischen Kirche...


Abschied von Bischof Konrad Zdarsa...

 
 

Wappen Bischof Konrad 001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wappen Bistum Augsburg 001a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sedisvakanz im Bistum Augsburg

Papst nimmt Amtsverzicht von Bischof Konrad Zdarsa an 

Konrad Zdarsa, Bischof von Augsburg
Text Katholische SonntagsZeitung vom 2019-07

Papst Franziskus hat den altersbedingten Amtsverzicht von Bischof Konrad Zdarsa (75) angenommen. Dies teilte der Vatikanische Pressesaal heute, am Hochfest des heiligen Ulrich, Patron des Bistums Augsburg, in Rom mit. Bischof Konrad war am 7. Juni 75 Jahre alt geworden. Entsprechend den Vorgaben des Kirchenrechts hatte er Papst Franziskus deshalb seinen Amtsverzicht angeboten.

Mit der heute erfolgten Annahme des Amtsverzichts durch den Heiligen Vater ist der Augsburger Bischofsstuhl mit sofortiger Wirkung vakant. Erloschen ist damit zugleich die Amtsvollmacht des Generalvikars, des amtlichen Stellvertreters des Bischofs und seines Alter egos, welches Domkapitular Monsignore Harald Heinrich (52) innehatte. Ebenfalls erlischt die Amtsvollmacht von Prälat Bertram Meier als Bischofsvikar für Ökumene und Interreligiösen Dialog.

Das Bistum Augsburg blickt voll Dankbarkeit auf die vergangenen neun Jahre zurück, in denen Bischof Zdarsa beherzt und selbstlos die Herausforderungen angegangen ist, das Bistum zukunftsorientiert, transparent, glaubwürdig und anschlussfähig zu gestalten. Dabei war und ist er stets geprägt von dem Bewusstsein, miteinander auf dem Weg des Herrn unterwegs zu sein.

Mit dem Eintreten der Sedisvakanz geht nun zunächst die Leitung der Diözese an Weihbischof Anton Losinger (61) als dienstältesten Weihbischof über. Er hat innerhalb von acht Tagen das Domkapitel zur Wahl eines Diözesanadministrators einzuberufen. Der Diözesanadministrator wird die Diözese dann bis zur Amtseinführung eines neuen Bischofs leiten, darf dabei jedoch keine Grundsatzentscheidungen treffen, die im Bistum langfristige oder gravierende Änderungen bedeuten und damit den Nachfolger des Diözesanbischofs binden würden. Zur Unterstützung seiner Leitungstätigkeit kann der Diözesanadministrator einen Ständigen Vertreter berufen.

Auch das Vorgehen für die Ernennung eines neuen Diözesanbischofs ist genau geregelt. Diese wird entsprechend kirchen- und staatskirchenrechtlicher Vorgaben erfolgen.

pba


Bischof von Görlitz vom Papst als neuer Bischof von Augsburg ernannt

Konrad Zdarsa war im Juli 2010 nach einer nur zweimonatigen Sedisvakanz zum Oberhirten des Bistums Augsburg ernannt worden. In Bayern kannten den Mann aus Sachsen damals nur wenige. Uli Bobinger von katholisch1.tv blickt auf die neunjährige Amtszeit Konrad Zdarsas zurück.

> Kuzer Videoclip über die Zeit Bischof Zdarsa in Augsburg


In Wort und Bild: ein Bischof, der bewegte   

Bischof Konrad blickt auf eine erfüllte und ereignisreiche Zeit in Augsburg zurück. Der Sankt Ulrich Verlag hat ihn in den vergangenen neun Jahren begleitet und in Wort, Bild und Ton über den Augsburger Oberhirten und sein Bistum berichtet. Die Multimedia-Reportage vermittelt einen lebendigen Eindruck von der zurückliegenden Amtszeit.

> Sehen hier eine Illustartion...

 
         

 


Post vom Papst an das pilgernde deutsche Volk...

 
 

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Kardinal Marx 001 

 

Franciscus in 2015

 

Kirche in Deutschland

Pressemeldung | Nr. 108 - von Webseite Bistum Augsburg

Papst Franziskus schreibt einen Brief an das „pilgernde Volk Gottes in Deutschland“

Kardinal Reinhard Marx und Prof. Dr. Thomas Sternberg: „Ermutigung auf dem Synodalen Weg“

Papst Franziskus hat heute (Samstag, 29. Juni 2019) einen Brief an das „pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ gerichtet. Zu diesem Dokument erklären der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg:

„Der Brief von Papst Franziskus an das ‚pilgernde Volk Gottes in Deutschland‘ ist ein Zeichen der Wertschätzung des kirchlichen Lebens in unserem Land und aller katholischen Gläubigen. Wir danken dem Heiligen Vater für seine orientierenden und ermutigenden Worte und sehen uns als Bischöfe und Laienvertreter eingeladen, den angestoßenen Prozess in diesem Sinn weiter zu gehen.

Papst Franziskus möchte die Kirche in Deutschland in ihrer Suche nach Antworten auf die uns alle bewegenden Fragen für eine zukunftsfähige Gestalt der Kirche unterstützen. Wir werden diesen Brief zur Orientierung unseres gemeinsamen Handelns aufgreifen und ihn auf dem Synodalen Weg intensiv bedenken.

Es ist das zentrale Anliegen von Papst Franziskus, die Kirche weiterhin als eine starke geistliche und pastorale Kraft zu verstehen, die das Evangelium in die Gesellschaft hinein vermittelt und glaubwürdig verkündet. Diese Glaubwürdigkeit ist in den zurückliegenden Jahren erschüttert worden. Wir sind als katholische Kirche in Deutschland gemeinsam aufgefordert, Vertrauen neu zu gewinnen. Die Voraussetzung für das Gelingen des Synodalen Weges ist auch eine geistliche Ausrichtung, die sich nicht in Strukturdebatten erschöpfen darf.

Für den vor uns liegenden Prozess mahnt uns Papst Franziskus zu einer neuen Art des Hörens aufeinander, damit wir uns als Teil der Weltkirche mit aller Kreativität, Spiritualität und Leidenschaft in den Dienst des Glaubens stellen. Bereits am 5. Juli 2019 werden wir die Gelegenheit haben, in der Gemeinsamen Konferenz von Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz und des ZdK diesen Brief zu besprechen und weitere konkrete Schritte zu vereinbaren.“

> Lesen sie hier den gesamten Brief von Papst Franziskus...

> Lesen sie hier ommentare zum Brief von Papst Franziskus...